Eigentlich ist heute genau der richtige Tag, um endlich aufzuhören und anzufangen. Aufzuhören mit einer ungesunden Lebensweise, die unseren Körper dauerhaft zerstört, anzufangen mit einer gesunden Lebensweise, prall gefüllt mit Vitalstoffen und allem, was unser Körper mag und was er uns auch noch am Ende des Jahres dankt. Denn eine gesunde Lebensweise ist kein Buch mit sieben Siegeln, auch kein Geheimnis, welches sich uns dauerhaft verbergen will. Ein wenig Mut und Aufgeschlossenheit – und das Buch mit den vielen Siegeln wird sich auch für Sie öffnen. Denn viele Krankheiten müssen gar nicht sein. Andere wieder kann man ganz natürlich behandeln. Vieles ginge viel chemiefreier, auch wenn anderes propagandiert wird. Noch sind viel zu viele unter uns ignorant gegenüber der Natur, gegenüber dem, was die Natur uns schenkt. Und doch ist sie es, die uns heilt, uns hilft und jung hält. Sogar chronische Krankheiten wie Migräne und Arthrose sind durchaus durch natürliche Mittel behandelbar, diese Krankheiten sind auch durch Chemie nicht auszuheilen, und es ist sehr umstritten, ob Chemie hier weiterhilft. Bei Migräne z.b. hilft Chemie nicht dauerhaft, und alternative Heilmethoden sind hier durchaus anzuraten. Leider wollen die meisten von uns immer noch die „schnelle Heilung“, eine Pille einwerfen und der Schmerz ist weg. Damit ist jedoch die Ursache nicht beseitigt und so kommt der Schmerz immer wieder, oft mit einer steigenden Tendenz.
Gesundheit in jeder Form geht immer wieder „durch den Magen“. Sehr viele Krankheiten finden hier ihre Ursache, ist der Darm krank, ist der Mensch krank. Und ebenso viele Krankheiten lassen sich durch richtige Ernährung in den Griff kriegen. Wollen wir wirklich gesund sein, reicht es nicht, ins Fitness-Studio zu gehen oder mal ab und zu einen Apfel zu essen. Wer richtig gesund sein und bleiben will, muss sich dauerhaft richtig ernähren. Eine gesunde Lebensweise beginnt bei der richtigen Ernährung. Wer etwas anderes behauptet, lügt. Diese Tatsache ist fast allen Menschen bewusst, aber warum hält sich kaum einer daran? Warum liegen Fertigprodukte weiter im Trend – warum greifen so viele Menschen zu den Limonaden anstatt zu Wasser? Wird ungenügend aufgeklärt? Wir glauben, dass die Ursache nicht nur an der mangelnden und oft widersprüchlichen Aufklärung liegt. Sondern daran, dass wir verwöhnt sind. Wir sind faul. Zu faul, uns zum Abendessen mühsam die Möhren zu schälen, den Salat zu putzen und eine Gemüsepfanne zu kochen. So wird einfach eine Pizza in den Ofen gesteckt, ist in 20 Minuten ohne weitere Arbeit fertig, und dann heißt es noch: das schmeckt viel besser als das Gemüse. Schmeckt das wirklich besser? Nein! Nur sind unsere Geschmacksnerven völlig krank, durch das Glutamat, durch Konservierungsstoffe, Geschmacksstoffe und Geschmacksverstärker völlig aus dem Gleichgewicht. Ernähre einen Menschen wirklich gesund, komplett ohne Fertigprodukte oder Zusatzstoffe, er würde die Pizza ausspucken. „Viel zu salzig!“ wäre das erste. Salz braucht der Körper, unumstritten, zuviel Salz schreckt den Körper normalerweise ab. Gut für den, der es noch merkt. Gut für den, dem die Fertigprodukte nicht schmecken, die so vollgestopft sind mit Zusatzstoffen, damit sie überhaupt nach etwas schmecken können.
Wir nehmen uns also als erstes vor: Keine Fertigprodukte mehr. Pizza kann man auch selber machen. Sie einfrieren und wieder auftauen. Selbstgemachte Pizza schmeckt super, ist einfach in der Zubereitung und lässt unglaublich viel Fantasie zu. Und einen Quark-Öl-Teig kann sogar jeder Laie zubereiten. Überhaupt ist eine gesunde Ernährung nicht so kompliziert und auch nicht so kostspielig, wie die meisten glauben. Und es ist tatsächlich möglich, gesund zu leben. Wenn Sie konsequent dabei bleiben, Saisonzeiten und Angebote nutzen, keine Fertigprodukte mehr, ein- bis zweimal pro Woche Fleisch, und nur in Maßen Alkoholisches oder Süßes essen, wird sich die Vollwerternährung nicht auf ihr Portemonnaie auswirken.
Schlagzeilen in der Zeitung machen immer wieder aufmerksam: „Deutschland verhungert an vollen Töpfen“ oder „Kinder-Adipositas – bedenklich“. Diese Artikel machen darauf aufmerksam, dass hier etwas gravierend falsch läuft. Und es ist erschreckend, wie wenige sich darum kümmern. Denn wir haben hier alles, was wir brauchen. Wir in Deutschland haben die Möglichkeit, völlig gesund zu leben, und nutzen diese Möglichkeit nicht. Gesundheit – wird langsam zu einem Mythos, keiner weiß mehr so recht, was es ist, was es bedeutet oder wie man es erreicht und behält.
Von alleine wird es nicht besser. Nur darüber lesen schenkt uns keine Gesundheit. Wir müssen endlich anfangen, es in die Tat umzusetzen. Und zwar ganz vernünftig, ohne in diese oder jene Richtung zu übertreiben. Beachten Sie nachfolgende Tipps und Tricks, übernehmen Sie es in Ihren Tagesablauf und scheuen Sie nie mehr die Mühe, sich ein Essen selber zu kochen oder einen Salat zuzubereiten. Denn wenn Sie wirklich wüßten, WAS in den Fertigprodukten enthalten ist und was sie letztendlich bewirken, würden Sie diese Abfallprodukte nicht mehr essen wollen. Wenn Sie keine Lust haben zu kochen: Was spricht gegen das altbekannte und bewährte Brot? Ein Salat ist schnell gemacht, wer dazu keine Zeit hat, knabbert einfach an einer Möhre oder einer Paprika und was es sonst noch so gibt. Überwinden Sie sich. Sie tun es ja für sich. Nicht für mich – ganz allein nur für Sie selbst. Ich habe nichts davon, wenn Sie gesund sind. Aber auch nicht, wenn Sie krank sind. Vermutlich kenne ich Sie nicht. Aber ich möchte Ihnen helfen. Gesund zu werden, zu sein, und in Zukunft auch zu bleiben.
Tipps & Tricks für ein gesundes Leben:
1. Gönnen Sie sich genug Ruhe! Nicht umsonst heißt es schon in der Bibel: 6 Tage sollst du arbeiten, und am 7. sollst du ruhen. Diese Ruhe ist vielen abhanden gekommen. Und doch ist sie unbedingt nötig, um gesund zu bleiben. Nutzen Sie diesen Tag der Ruhe, und ruhen Sie tatsächlich aus. Ihren Kopf können Sie an diesem Tag ganz getrost abschalten. Der Alltagsstress soll einen Tag lang vergessen sein. Versuchen Sie es! Es tut wirklich sehr gut. Und unterstützt ihre Gesundheit ungemein. Dies ist nicht von ungefähr der erste Punkt. Denn die meisten Menschen haben völlig vergessen, dass Ruhe zur Gesundheit ebenso notwenig ist, wie die richtige Ernährung.
2. Nehmen Sie regelmäßig Q10 und Omega3-Fettsäuren zu sich. Q10 ist der Energielieferant für jede einzelne Zelle. Hat der Körper genügend Q10 zur Verfügung, bleibt er jung und vital. Außerdem unterstützt Q10 den Körper gegen die freien Radikale, die die Zellen anfallen. Ein optimaler Krebsschutz! Der Körper produziert dieses Q10 selber. Allerdings ab dem 20. Lebensjahr wird es immer weniger. Man sollte hier also nicht sparen. Die essentiellen Omega3-Fettsäuren werden vom Körper nicht selbst produziert und müssen auf jeden Fall zugeführt werden. Sie sind wichtig für das Herz-Kreislauf-System, spielen auch bei vielen Prozessen im Gehirn eine wichtige Rolle. Außerdem sind diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren an vielen weiteren Prozessen im Körper beteiligt, hier heißt es: Fett macht nicht fett!
3. Meiden Sie Fertigprodukte so weit es irgend geht. Denn Fertigprodukte machen den Körper auf Dauer krank und sind nicht wirklich nahrhaft. Es handelt sich meistens dabei um sogenannte „leere Kalorien“. Sie werden zwar satt, geben Ihrem Körper aber nichts, womit er arbeiten könnte. Die oftmals angepriesenen zugesetzten Vitamine können oft vom Körper so isoliert gar nicht verarbeitet werden. Machen Sie es, wie in der „guten alten Zeit“: Die Stulle zum Abendbrot, oder auch eine Haferflockensuppe (wer das nicht mag, kann doch die Haferflocken mit Kakao und Milch essen, kennen fast alle Kinder). Frische Salate sind schnell selbst gemacht und Möhren schälen ist auch keine schwere Arbeit. So bleibt man gesund und gibt dem Körper wirklich nahrhaftes und nützliches.
4. Ernähren Sie sich vollwertig. Halten Sie von Weißmehlprodukten lieber Abstand, auch hier schlagen nur leere Kalorien zu Buche. Genießen Sie Zucker in Maßen, nicht umsonst fallen Süßigkeiten unter die „Luxus“Artikel. Versuchen Sie, sich an die Regel der DGE zu halten: 5 mal am Tag Obst/Gemüse in seiner rohen Form. Wenden Sie auch hier Kontinuität an. Jeden Tag neu beginnen, und wenn ein Tag nicht so gut gelaufen ist, ist das auch nicht der Weltuntergang. Am nächsten Tag wieder weiter. Ihre Gesundheit wird es ihnen danken!
5. Bewegen Sie sich. Hier ist Kontinuität gefragt. Nicht einmal in der Woche, bis man fast umfällt. Sondern lieber 3 mal in der Woche, dafür jede Woche durch das ganze Jahr hindurch. Die Menschen im 20. Jahrhundert bewegen sich viel zu wenig. Das lässt sogar die Spekulation zu, ob in der Zukunft die Beine überhaupt noch gebraucht werden. Bewegung ist für den Körper so wichtig, wie die Luft zum atmen. Ohne Bewegung wird der Körper krank, und Krankheiten wie Arthrose und Rheuma werden erst richtig schlimm. Egal bei welcher Krankheit: Bewegung ist nie falsch sondern wird immer von guten Ärzten empfohlen. Wenn der Muskelapparat funktioniert, ist der Körper fit. Wer rastet, der rostet – ist nur allzu wahr.
6. Entgiften Sie den Körper von Zeit zu Zeit. Der Begriff „Entgiftung“ wird von den Medizinern vielfach belächelt. Doch ist der Gedanke weder neu noch ungebräuchlich und viele Menschen haben schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Unser Körper ist täglich diversen Giften ausgesetzt. Durch die Atemluft, durch das Trinkwasser, und nicht zuletzt auch durch die Nahrung. Diese Gifte werden im Körper vielfach gesammelt, wer nicht genügend trinkt, sogar richtig „gehortet“. Diese Gifte sollten zumindest einmal im Jahr „bekämpft“ werden, dies geschieht durch eine Entgiftungskur. Es gibt viele verschiedene Entgiftungskuren, erkundigen Sie sich danach. Nach so einer Entgiftungskur fühlt man sich wieder jung und frisch, einige Krankheiten werden eingedämmt und so lernt man, diejenigen zu belächeln, die eine Entgiftungskur belächeln. Denn sie werden niemals erfahren, wie gut eine Entgiftungskur dem Körper tut.
7. Trinken Sie genug. Vorzugsweise Wasser oder Kräutertees. Kaffee, Milch und zuckerhaltige Getränke sowie Fruchtsäfte (auch die 100%igen) zählen nicht unter die Sparte „Getränk“. Natürlich ist in allen auch ein gewisser Wasseranteil, werden jedoch durch anderes überwogen. Kaffee entzieht dem Körper Wasser, deshalb sagt man, dass pro getrunkener Tasse Kaffee mind. ein Glas Wasser getrunken werden muss. Wasser in den Beinen hat keiner gern, aber Kaffee entzieht dem Körper Wasser da, wo er es braucht (z.b. im Gehirn). Milch ist ein vollwertiges Nahrungsmittel und gilt nicht als Getränk. Daher ist es sehr wichtig, dass auch Kinder lernen, Wasser oder Tee zu trinken. Zuckerhaltige Getränke sollten niemals als Getränk gelten, da schon ein kleines Glas eines zuckerhaltigen Getränks soviel Zucker enthalten kann, wie eine ganze Tafel Schokolade. Diese Getränke löschen nicht den Durst, sondern entziehen dem Körper wichtige Stoffe und im Sommer ist man nach so einem Getränk eher noch durstiger als vorher. Lernen Sie wieder, Wasser zu trinken und bringen Sie es früh genug Ihren Kindern bei. Denn Wasser ist Leben, und ohne Wasser können wir nicht leben.